Steuerschlupflöcher im Jahressteuergesetz 2007

Dezember 19th, 2006

Der Bundesrat hat dem Jahressteuergesetz 2007 zugestimmt. Dumm gelaufen für Steuersparer: Das ist das Aus für Steuersparmodelle mit hohen anfänglichen Verlustzuweisungen. Diese wurden von Anlegern oft blind gezeichnet. Die Werbung mit dem Steuerspareffekt führte bei vielen Investoren zur Vernebelung der Sinne, wie die Sirenen bei Odysseus.Und doch: Schlaue Füchse finden auch in dem neuen Gesetz Schlupflöcher, mit denen sie ganz legal Steuern sparen können.

Zum Beispiel der Luxemburger Steuersparplan macht es möglich: Verheiratete können bis zu 40.000 Euro pro Jahr steuerlich gefördert investieren. Bei Ledigen ist es genau die Hälfte, also 20.000 Euro. Das war schon seit einiger Zeit Gesetz. Allerdings mit einigen Stolpersteinen: Andere Vorsorgeaufwendungen, wie zum Beispiel Krankenversicherung, Kapital- und Risikolebensversicherung mussten gegen gerechnet werden und verringerten den absetzbaren Betrag teilweise bis auf Null. Und genau das ist jetzt mit dem Jahressteuergesetz 2007 wieder abgeschafft worden.

Konkret heißt das: In 2006 können 62% der Beiträge steuerlich geltend gemacht werden, selbst wenn bereits andere Vorsorgebeiträge bei der Steuererklärung angegeben werden. Macht bei einem Grenzsteuersatz von 44,3 Prozent 10986 Euro (Ledige: die Hälfte) Steuerersparnis.

Der absetzbare Betrag steigt jedes Jahr um 2%. Bei einer Laufzeit von 30 Jahren beträgt der durchschnittlich absetzbare Anteil im Schnitt 87,3%. Macht bei einem Grenzsteuersatz von 44,3 Prozent 15.469 Euro (Ledige: die Hälfte) Steuerersparnis pro Jahr.

Steuersparen nach Bedarf: Die Mindestanlage beträgt 4000 Euro. Danach ist der Investor frei in der Wahl der Höhe und des Zeitpunkts seiner Folgeinvestitionen. Verdient er gut, zahlt er zum Beispiel die vollen 40.000 Euro pro Jahr ein. Läuft es nicht so gut, kann er auch ein paar Jahre gar nichts einzahlen. Ohne Nachteil, ohne zusätzliche Kosten.

Das angesparte Vermögen bleibt bis zur Verrentung unantastbar. Selbst bei einer Insolvenz.

Das eingezahlte Kapital wird in Spitzenfonds von DWS, Fidelity, Franklin Templeton, Pioneer, Threadneedle, Ampega oder Activest. angelegt und professionell gemanagt. Die Fonds werden mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gekauft. Obendrauf bekommt der Anleger sogar noch einen Teil der Managementgebühr gutgeschrieben.

Tipp: Wer bis 31. Dezember einen Antrag ausfüllt und den Jahresbeitrag für 2006 zahlt, mindert so seine Steuerlast für dieses Jahr.

Feederschiffe: Lukrative Nischenmärkte

Dezember 15th, 2006

Feederschiffe: Lukrative Nischenmärkte
FinanzenEuro Ausgabe 12/2006 erschienen am 14.11.2006 Seite 129 Lukrative Nischenmärkte „Dazu zählen neben Tankern und Massengutfrachtern mittlerer Grösse auch Feeder – Zubringer- und Verteilerschiffe, die Container zwischen großen und kleineren Häfen transportieren. Mit jedem abgelieferten Großcontainerschiff steigt die Nachfrage, weil für die Verteilung der Waren am Ende der Langstrecke drei bis fünf Feederschiffe benötigt werden“ Und die Experten von Deutsche Bank Research, kommen in einer Studie vom 6. April 2006 zu dem Ergebnis: Feederschiffe für den Transshipment-Verkehr können in Zukunft sehr begehrt bleiben, prognostizieren die Analysten der Deutschen Bank. Denn der Fokus der Neubaubestellungen liege gegenwärtig klar bei
Großcontainerschiffen.“

MS Stadt Schwerin: Besonders interessant ist dieser Fonds für Anleger oder Gesellschaften, die in den nächsten Jahren keine Rückflüsse aus der Beteiligung benötigen und dafür später hohe Auszahlungen genießen möchten: Die Idee liegt in der sicherheitsorientierten Kalkulation. Während der ersten fünf Jahre werden keine Auszahlungen getätigt. Die Erträge gehen komplett in die Tilgung wodurch über 80% des Hypothekendarlehens in den ersten fünf Jahren getilgt werden. In neun Jahren soll das Schiff komplett entschuldet sein. Aufgrund der Zinsersparnisse und der wegfallenden Tilgungsleistungen können ab dem sechsten Jahr Auszahlungen in Höhe von mindestens 15% dargestellt werden. Die Kalkulation geht von konservativen Wechselkursen von 1,30 USD/ EUR aus. Nach den fünf Jahren der Tilgung wird zudem mit einem Abschlag von 20% auf die Charterrate kalkuliert. Zwischenergebnis Aufgrund der flexiblen Währungskonstruktion konnten durch einen Währungswechsel bereits Mehrerlöse in Höhe von über USD 500.000 erzielt werden. • Schon heute über 500.000 USD Mehrerlöse • Ab 6. Jahr mind. 15% Ausschüttung kalkuliert • Ausschüttungen nahezu steuerfrei – durch Tonnagesteuer • König & Cie. – Der Mercedes unter den Schiffsbeteiligungen • 1,30 USD/EUR durchgängig kalkuliert • Anschlusscharter ab dem 6. Jahr mit 20% Abschlag kalkuliert • über 80% Tilgung in den ersten fünf Jahren